INDUSTRIEVERBAND BLECHUMFORMUNG IBU

IBU und FVK intervenieren gegen einseitige EU-Schutzmaßnahmen: „Verringerung zollfreier Stahlimporte unbegreiflich“

Keine Anstiege in Sicht – Quoten gefährden Zulieferer, die Millionen von Arbeitsplätzen stellen

HAGEN – 07. Mai 2020. „Eine weitere Reduzierung der Importkontingente für Stahl ist unbegreiflich.“ In einem aktuellen Interventionsschreiben wenden sich der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke (FVK) an das Directorate-General for Trade (DG) der EU-Kommission in Brüssel. Auslöser ist die aktuelle Diskussion und das Monitoring-Verfahren, die zollfreien Einfuhrquoten für Stahl um 75 Prozent zu reduzieren. Diese verschärfte Schutzmaßnahme würde die Stahlindustrie einseitig privilegieren, aber zugleich die stahlverarbeitenden Unternehmen stark schwächen. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Stahlhersteller darf nicht zulasten der Verarbeiter gehen, die ein Vielfaches an Arbeitsplätzen stellen“, warnen beide Verbände.


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IBU-Infoservice: Neue Sonder-Website Corona

Aktuelle Fakten, Mustervorlagen und Leitfäden für Unternehmen

HAGEN – 31. März. 2020. Mit der Sonder-Website Corona liefert der Industrieverband Blechumformung (IBU) ab sofort einen aktuellen Infoservice für Unternehmen: mit Fakten zu Kurzarbeitergeld, Finanzhilfen, Steuern, Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Auditierungen im Pandemiefall und vielem mehr. Dazu kommen Mustervorlagen – u. a. für die Kundenkommunikation, zur Steuerstundung oder für die Papierflut mit der Bundesagentur für Arbeit. 


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IBU auf der Blechexpo: Starker Auftritt

Wachsendes Interesse am Gemeinschaftsstand – „geballte“ Präsenz schafft Aufmerksamkeit

HAGEN – Sept. 2019. Zur Blechexpo im November organisiert der Industrieverband Blechumformung (IBU) wieder einen Gemeinschaftsstand. Immer mehr Mitglieder nutzen die Chance, sich im größeren Umfeld zu präsentieren. 2019 werden erstmals 16 Unternehmen dabei sein. Der IBU-Stand ist aufgrund der thematischen Umstrukturierung der Messe umgezogen: Standort ist nun Halle 4, Stand Nummer 4312 und 4312-1. Die Blechexpo läuft vom 5. bis 8. November in Stuttgart – zusammen mit der Schweisstec.



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IBU und FVK zu Stahlkontingenten der Safeguards: „EU-Kommission soll Länderquoten angemessen ausweiten“

Verbände der Stahlverarbeiter nehmen Stellung zur Überprüfung der Schutzmaßnahmen

HAGEN – 26. Juni 2019. Eine angemessene Ausweitung von in den EU-Safeguards für Stahl festgelegten länderspezifischen Kontingenten fordern der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. (FVK). Dies betrifft vor allem die Stahlkategorien 4B und 1. Die Verbände legen eine entsprechende Stellungnahme zu der Maßnahmenüberprüfung vor, die die EU-Kommission Mitte Mai eingeleitet hat. Diese Kontrolle ist nach Ansicht von IBU und FVK auch zu früh und der Beurteilungszeitraum zu kurz. Sie fürchten neue Unsicherheiten und einen Markteingriff. Ihre stahlverarbeitenden Mitglieder sind von den im Februar endgültig eingeführten Schutzzöllen direkt betroffen. Diese sollen eine vermutete US-Zoll-bedingte Handelsumlenkung von Stahl Richtung EU vermeiden und deren Stahlhersteller schützen.





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Was bleibt, was kommt? IBU-Mitgliedertage als Zukunftsforum

Blechumformer treffen sich in Mannheim – Themenspektrum von Digitalisierung bis Datenklau

HAGEN – 22. Mai 2019. 85 Blechumformer aus ganz Deutschland trafen sich am 16. und 17. Mai zu den IBU-Mitgliedertagen in Mannheim. Das traditionelle Event des Industrieverbands ist Branchentreffpunkt und zugleich Zukunftsforum. Neben Austausch und Unternehmensbesichtigungen standen Vorträge zu Trends und Perspektiven auf dem Programm. Unter anderem sprach der Konjunkturspezialist Klaus Bauknecht von der IKB Deutsche Industriebank AG über Geschäftsklima und mögliche Konsolidierungseffekte.




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Expertensprechstunde: neue Telefonberatung des IBU

Industrieverband installiert weiteres Beratungsformat für Mitgliedsunternehmen

HAGEN – 06. Mai 2019. Mit einer telefonischen Expertensprechstunde erweitert der Industrieverband Blechumformung (IBU) sein Beratungsangebot. Der für Mitgliedsunternehmen kostenlose Service läuft überwiegend freitags. Themen der individuellen 10-minütigen Gespräche sind Recht, Stahlmarkt, Qualität, IT-Sicherheit und Datenschutz sowie Zoll und Außenhandel. 



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Industrieverband Blechumformung startet Newsletter

IBU-Info: Kompaktes Format ergänzt Mitgliederkommunikation

HAGEN – Feb. 2019. IBU-Info heißt der neue E-Mail-Newsletter des Industrieverbandes Blechumformung. Das Medium versorgt die 240 Mitgliedsunternehmen monatlich mit nutzenorientierten Infos aus Branche und Verbandsnetzwerk zu Trends und Märkten. 



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EU-Safeguards auf Stahlimporte: Stahlverarbeiter fordern marktgerechte Gestaltung

Gemeinsame Bitte um Monitoring durch EU-Kommission und rasche Klärung offener Fragen

HAGEN – 30. Januar 2019. Schutzzölle auf Stahlimporte sollen gemäß der EU-Kommission ab Februar 2019 endgültig in Kraft treten und bis Juli 2021 gelten. Der Industrieverband Blechumformung (IBU) hat sich vielfach gegen Safeguards auf Stahlimporte ausgesprochen. Er befürchtet Nachteile für Stahlverarbeiter und preisbeeinflussende Folgen für den Markt. Angesichts der aktuellen Entscheidung verlangen der IBU und weitere Wirtschafts- und Fachverbände zumindest eine markt- und industriegerechte Umsetzung. Sie rufen die Bundesregierung auf, ein Monitoring durch die EU-Kommission einzufordern. Ministerium und Kommission sollen zudem in einer zeitnahen Informationsveranstaltung offene Fragen klären.




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„Stahlimporte sichern Produktion in Deutschland“

IBU und FVK gegen historische Importquoten der EU – Stahlverarbeiter leiden unter Preiserhöhungen

HAGEN – 18. Dez. 2018. „Keine pauschalen Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte – ohne Berücksichtigung der Warenkategorien. Keine Länderquoten – marktgerechter Zugang zu Stahlprodukten. Und keine Spekulationen über Handelsströme als Kriterium für die Einführung von Importquoten.“ Mit diesen Forderungen setzen der Industrieverband Blechumformung e. V. (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) ihren Kampf gegen die von der EU-Kommission im Juli vorläufig verhängten Safeguard-Maßnahmen fort. Sie sollen eine vermutete Umlenkung von Stahlprodukten gen Europa – ausgelöst durch US-Einfuhrzölle – verhindern.



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IBU kämpft beim EU-Hearing gegen Safeguards – Importanstieg für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar

Bundesverband Blechumformung: Vorgaben schützen Stahlindustrie und belasten Stahlverarbeiter

HAGEN – 20. Sept. 2018. Der Industrieverband Blechumformung e. V. (IBU) kämpft gegen die von der EU-Kommission verhängten Safeguard-Maßnahmen. Sie legen vorläufige Importkontingente für bestimmte Stahlprodukte aus Drittstaaten fest. Zentrale Kriterien, wie ein signifikanter Importanstieg aufgrund der US-Zölle, seien insbesondere für Flachstahlprodukte nicht nachweisbar. Die Importquote schütze die Stahlindustrie, aber belaste die Stahlverarbeiter. Darauf wies Rechtsanwalt Tim Lieber hin, der den IBU beim EU-Hearing zum Thema Safeguard im September in Brüssel vertrat. Der Industrieverband hatte bereits im Frühjahr 2018 gegen die Safeguard Investigation Einspruch erhoben. Die im Juli verhängten Vorgaben zu Importquoten gelten vorläufig für 200 Tage, die endgültige Entscheidung soll bis Januar fallen. 



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